Karnevals - Komitee - Kelmis (KKK)

Gründungsjahr: 1949
Vereinsfarben: Violett

Das Karnevals - Komitee - Kelmis (KKK) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition und das Brauchtum des Kelmiser Karnevals zu pflegen, sowie seine Eigenart und Ursprünglichkeit zu erhalten. Angefangen hat alles im Jahr 1949 mit der Organisation des ersten Kelmiser Rosenmontagszug der "Neuzeit". Das KKK zeichnet im KeNeHeMo-Land neben der Prinzenproklamation und der Prinzenbetreuung verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Züge (Kinderzug, Traditionszug und Rosenmontagzug). Außerdem organisiert das Komitee alljährlich die erfolgreichen Bälle (Prinzenball am Altweiberdonnerstag, Rosenmontagsball und die Silvesternacht) in der Patronage.

Das KKK steht dem KeNeHeMo-Verband vor. Zu diesem Verband gehören die Gesellschaften KKG Ulk zu Kelmis, KG Lustige Brüder, KG 1927 Hergenrath, Karnevals - Komitee - Kelmis, Karnevalspolizei, KKG Grüne Dragoner Moresnet, Altweiberkomitee, Küschespektakel und der Förderkreis der KeNeHeMo Jungkarnevalisten.

Kontakt:
Herr Freddy RENIER (Präsident)
c/o Select
Lütticher Strasse 264
4720 Kelmis Belgien

Tel: +32(0)87/341471
www.kenehemo-karneval.be

KKK Mitglieder & Kontaktpersonen

Der Vorstand

Freddy RENIER

Freddy RENIER
Präsident

Jacques AUSSEMS

Jacques AUSSEMS
Vize-Präsident

Francis ROCKS

Francis ROCKS
Schriftführer

Dieter SCHNICKMANN

Dieter SCHNICKMANN
Kassenwart


Seit einigen Jahren teilen wir uns die Arbeit in Gruppen auf. Bei Fragen in den Bereichen sind unsere Mitglieder gerne behilflich:

Jacques AUSSEMS Francis ROCKS

PriPro, Messe, Mariechentanz & Kerzenausblasen:
Jacques AUSSEMS & Francis ROCKS

Manfred CUJAI Ralph JUNG

Gestaltung Bühne/Saal:
Manfred CUJAI & Ralph JUNG

Ralph JUNG Jacques AUSSEMS

Prinzenberater / Koordinator Termine Prinzengespann:
Ralph JUNG / Jacques AUSSEMS

Francis ROCKS Dieter SCHNICKMANN

Wagenbauerhalle Hergenrath:
Francis ROCKS & Dieter SCHNICKMANN

Dieter SCHNICKMANN Roger CLOTH Ralph JUNG

Fuhrpark (Prinzenwagen & Buick):
Dieter SCHNICKMANN, Roger CLOTH, Ralph JUNG

Roger LAVALLE

Karnevalsumzüge:
Roger LAVALLE

Jacques MEESSEN Roger CLOTH

Finanzen & Verträge:
Jacques MEESSEN & Roger CLOTH

Francis ROCKS Frédéric KRICKEL

Sekretariat:
Francis ROCKS & Frédéric KRICKEL

Frédéric KRICKEL Roger LAVALLE

Internet & Presse:
Frédéric KRICKEL & Roger LAVALLE (Facebook)

Jacques AUSSEMS Ralph JUNG

Silvester:
Jacques AUSSEMS & Ralph JUNG

Jacques MEESSEN Michel HENKES Roger LAVALLE

Ehrensenatoren (Betreuung):
Jacques MEESSEN, Michel HENKES & Roger LAVALLE

Mucky (Joseph PELZER)

Zeremonienmeister:
Mucky (Joseph PELZER)

Schlüsselworte

KeNeHeMo GrenzEcho 15-02-1960KeNeHeMo

Erstmalig am 15. Februar 1960 in der lokalen Presse erwähnt, ist es seither der Begriff für die karnevalistische Verschmelzung der Altgemeinden Kelmis, Neu-Moresnet, Hergenrath und Moresnet.

Der Originaltext des GrenzEcho lautete damals: "... Mit dem üblichen Pomp und vielen Alaafs sind die Vorjahrsprinzen hinauskomplimentiert worden und wurden die Prinzen der Session 1960/61 eingeführt. Das geschah am Samstag und Sonntag in Kelmis-Neu Moresnet-Hergenrath-Moresnet, wie das grosse Narrenreich an der Geul heisst (Kenehemo, könnte man es in der Art von Benelux und EWG abkürzen) ...".

Klaus I. (Schmetz) darf somit gut und gerne als "erster Prinz Karneval von KeNeHeMo" bezeichnet werrden. Im gleichen Jahr feierte das KKK sein 1x11-jähriges Bestehen.

KüschKüsch

Das Schwein, Symbol des KeNeHeMo Karneval, thront auf seinem Sockel im Herzen der Gemeinde. Nach dem Rosenmontagsumzug wird sein Doppelgänger aus Stroh und Papier verbrannt. Dies weist auf die herannahende Fastenzeit hin.

alaaf [aˈlaːf]

Wie im linksrheinischen Karneval üblich, wird der Ausruf „alaaf!“ auch im KeNeHeMo-Land gerne als Schlachtruf genutzt. Laut Duden entstammt er dem Ausdruck all(es) ab, alles andere weg (A.d.R. mundartlich / altkölnischer Begriff „all-af“).

Zu seinem Ursprung berichten verschiedenste Quellen von einer Bittschrift des Fürsten Metternich an den Kölner Kurfürsten aus dem Jahre 1635. Zunächst als Lob- und Trinkspruch, schafft es „alaaf!“ erst nach 1823 in den neuen traditionellen rheinischen Karneval.

Die Betonung liegt auf die beiden „a“ in der Mitte: alaaf. In seiner Bedeutung entspricht „alaaf“ den Ausrufen „hoch!“ oder „hurra!“.

Rosenmontag [ˈʀoːzn̩ˌmoːntaːk]

Der Rosenmontag bildet auch im KeNeHeMo-Land den Höhepunkt des (Straßen)Karnevals. Er fällt immer auf den Montag 48 Tage vor Ostersonntag. Der früheste mögliche Termin ist der 2. Februar (letztmals 1818, nächstes Mal 2285). Der späteste mögliche Termin ist der 8. März (letztmals 1943, nächstes Mal 2038).

Bei der Herkunft des Wortes hilft uns das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm weiter. Demnach entstammt das Wort Rosenmontag vom mittelhochdeutschen „rasenmontag“; dem rasenden (tobenden, tollenden / kölnischer Begriff „rosen“) Montag ab.

Highlights-kenehemo-karneval15Wie in vielen Dingen gibt es auch hier eine zweite Erklärung - wenn auch keine offiziele: So weiß Wikipedia zu berichten, dass - nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte - nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden sollte. Dazu gründete sich 1822 in Köln das „Festordnende Comitee“, dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt „Laetare“, (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag Laetare wird seit dem 11. Jahrhundert auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose segnete und einer verdienten Institution überreichte.

Da das 1822 neugegründete „Festordnende Comitee“ in Köln seine Hauptversammlung am Montag nach dem Rosensonntag hielt, erhielten sie den Beinamen „Rosenmontagsgesellschaft“.

Rosenmontag bezeichnete demnach ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval. Der erste organisierte Karnevalszug fand 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Komitees womöglich auch auf den Umzug und nannte ihn Rosenmontagszug. Er hat also nur im weitesten Sinne etwas mit Rosen zu tun.